Transkriptionsregeln

Abhängig vom Verwendungszweck können bei der Transkription von Interviews relativ einfache oder sehr komplexe Transkriptionsregeln zum Einsatz kommen. Wenn Sie nicht anderes mit uns vereinbaren, transkribieren wir wörtlich, unsere Variante 1.

Variante 1 - Wörtliche Interviewtranskription
Transkription der Interviews als Inhaltsprotokoll in leicht lesbarer Form in reinem Schriftdeutsch (statt "kannste" "kannst du" o.ä.) ohne lautsprachliche Äußerungen bzw. Töne (wie ähm, hm). Die Interviews werden sprachlich leicht geglättet, Dialekt wird ins Hochdeutsche gesetzt.

Weitere Varianten wären:

Variante 2 - Wortwörtliche Interviewtranskription
Transkription der Interviews unter Erfassen aller gesprochenen Worte sowie der lautsprachlichen Äußerungen bzw. Töne (ähm, mhm), Dialekt wird nicht ins Hochdeutsche gesetzt.

Variante 3 - Detaillierte, kommentierte Interviewtranskription
Transkription der Interviews unter Erfassen aller gesprochenen Wörter sowie lautsprachlichen (ähm, mhm) und paraverbalen Äußerungen (Lachen, Husten). Darüber hinaus können, je nachdem wie detailliert die Interviewatmosphäre dargestellt werden soll, nonverbale Ereignisse, Sprachbesonderheiten, Sprechpausen, Überlappungen und unter Umständen auch die Intonation gemäß Ihren Anforderungen wiedergegeben werden.

So könnte ein Transkriptionstext aussehen:

I: Interviewer / B: Befragter


I: Wollen wir anfangen?

B: Aber gerne doch! (lachend)

I: Wie sind Sie darauf gekommen ein Schreibbüro zu eröffnen?

B: Schon während meiner Tätigkeit als Projektleiterin habe ich davon geträumt mich selbstständig zu machen. 2006 ergab sich dann die Möglichkeit ein gut eingeführtes Schreibbüro mit bestehenden Kundenkreis zu übernehmen. Meine Leidenschaft für Transkriptionen war erweckt...

Die Formatierung bestimmen Sie, normalerweise schreiben wir in Arial, 11 Punkt, 1,5zeilig, mit Absatz nach jedem Sprecherwechsel.